Verkehrsunfallrecht Verkehrsunfallrecht
Henning Frey
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Mit zunehmendem Kraftfahrzeugverkehr steigt das Risiko jedes Einzelnen, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden.
Schon bei reinen Sachschäden ergeben sich viele Fragen.
– was zählt alles zum Schaden und welcher Schaden wird ersetzt?
– wann habe ich Anspruch auf einen Mietwagen?
– welche Rechte hat der Taxiunternehmer?
– wie berechnet sich der Nutzungsausfall?
– wann werden die Kosten für einen Sachverständigen übernommen?

Kommt es bei einem Verkehrsunfall auch zu Personenschäden, ist eine gute anwaltliche Beratung unverzichtbar.
Die meisten Geschädigten wissen noch, dass ihnen Schmerzensgeld zustehen kann. Dessen Höhe können sie allerdings ohne anwaltliche Hilfe kaum einzuschätzen. Mehraufwandsentschädigung, Hinterbliebenenrente, Verdienstausfall und Haushaltsführungsschäden kennen dagegen die wenigsten. Und ohne spezielle Kenntnisse im Schadensersatzrecht können die Ansprüche nicht berechnet und erfolgreich gegen die Haftpflichtversicherung durchgesetzt werden.

Hinzu kommt, dass die Haftpflichtversicherungen alles unternehmen, um die Schadensregulierung in ihrem Sinne zu beeinflussen. So gehen sie schnell und aktiv auf die Unfallopfer zu. Meist dauert es keine Woche und ein freundlich formuliertes Schreiben der Versicherungsgesellschaft liegt im Briefkasten. Schnellste Hilfe und eine Rundum-Sorglos-Betreuung wird versichert, vorausgesetzt, der oder die Geschädigte füllt einfach nur den Fragebogen aus und sendet ihn an die Versicherung zurück.
Dies wird in Fachkreisen als Schadensmanagement bezeichnet – ein schöner Begriff, für den Geschädigten aber Anlass zu höchster Vorsicht und Wachsamkeit.
Denn eins dürfte klar sein: Im Gegensatz zum Rechtsanwalt ist eine Haftpflichtversicherung nicht unabhängig und schon gar nicht allein den Interessen des Mandanten verpflichtet.
Im Gegenteil – die Geschädigten müssten sich immer bewusst sein, dass Kfz-Haftpflichtversicherungen – wie alle anderen Unternehmen – dem Grundsatz in der Wirtschaft unterliegen, dass nur der erfolgreich sein kann, der mehr Geld verdient, als er ausgibt.
Jedem Unfallopfer muss klar sein, dass es eine Versicherung nicht nur gut mit ihm meint, wenn sie sich sogleich an ihn wendet. Er kann seine Interessen nur wahren, wenn er die Angebote der Versicherung zur Begutachtung des Schadens einen Sachverständigen zu schicken, bei der Ermittlung des Fahrzeug-Restwerts zu helfen, Reparaturwerkstätten oder Mietwagentarife zu vermitteln, kritisch prüft oder prüfen lässt, – durch einen Anwalt, der ausschließlich seine Interessen wahrnimmt.

Und weil jeder Versicherungssachbearbeiter speziell geschult ist, um den Schadensfall für die Versicherung zu optimieren, darf sich der Geschädigte einen Anwalt nehmen, der für ihn die Verhandlungen mit der Versicherung führt. Die Versicherung muss für ihn die Anwaltskosten übernehmen, wenn den Geschädigten am Unfall keine Schuld trifft.

Sachschäden:
Wir übernehmen für Sie daher die optimale Geltendmachung Ihres gesamten Schadens, sei es ein Reparatur- oder Totalschaden, einschließlich der Rücksprache mit dem Kfz-Sachverständigen bei unklaren Angaben im Gutachten. Wir machen für Sie Mietwagenkosten und Nutzungsausfall ebenso geltend, wie Abschlepp-, Verschrottungs- oder An- und Abmeldekosten.
Auf Wunsch betreiben wir die Regulierung mit Ihrer Kaskoversicherung und nehmen Einsicht in die polizeilichen Ermittlungsakten.

Personenschäden:
Als VCD-Anwalt für den Landesverband Berlin/Mecklenburg-Vorpommer bearbeiten wir zahlreiche Unfälle bei denen immer wieder auch Radfahrer und Fußgänger zum Teil schwerste Verletzungen erleiden. Die Verletzungen sind erheblich, die Konsequenzen – auch für die Zukunft – ebenfalls. Und zwar nicht nur für die Verletzten sondern natürlich auch für deren Lebensgefährten und Familien.
Die Bearbeitung von Personenschäden ist unseres Erachtens einer der aufwendigsten und schwierigsten Bereiche der Unfallschadensregulierung.
Dies sieht im Übrigen auch die Versicherungswirtschaft so. Jedes Versicherungsunternehmen beschäftigt besonders ausgebildete Mitarbeiter, die sich ausschließlich mit der Regulierung von großen Personenschäden befassen.
Das zeigt einerseits, welche Bedeutung dieser Teil der Schadensregulierung hat und dokumentiert zugleich, dass die Geschädigten dringend anwaltliche Unterstützung benötigen um ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen.

Wir realisieren für Sie nicht nur ein angemessenes Schmerzensgeld, sondern kümmern uns auch um Ansprüche
– wegen unfallbedingter Mehraufwendungen,
– wegen einer evtl. Invalidität,
– aus einem Haushaltsführungsschaden,
– auf Renten- oder Hinterbliebenenversorgung.

Hausbesuche sind nach vorheriger telefonischer Rücksprache möglich.