Strafrecht
<leer> Robert Sengl 
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Seit 1990 bin ich als Strafverteidiger tätig und inzwischen auch Fachanwalt für Strafrecht.

Auch unbescholtene Bürger können durch unglückliche Umstände oder allein durch Verleumdung und falsche Behauptungen mit dem Strafrecht konfrontiert werden. Gerade für im Umgang mit Polizei und Staatsanwalt ungeübte Angeklagte gilt der Grundsatz:  „Ein jeder Bürger der mit einem Vorwurf konfrontiert wird, hat das Recht zu schweigen, ohne dass ihm dies nachteilig ausgelegt werden kann“.  Wenn man also schweigt, nimmt man sein „gutes“ Recht wahr. Hieraus dürfen keine nachteiligen Schlüsse gezogen werden. Oftmals glaubt man, wer schweigt habe etwas zu verbergen. Dies ist falsch. Gerade unter dem Druck, sich von einer ungerechtfertigten Anschuldigung zu befreien, werden hastig und damit oftmals unabsichtlich Angaben gemacht, die sich später als unrichtig oder belastend herausstellen. Es ist dann nicht leicht, von diesen einmal zu Protokoll gegebenen Aussagen wieder Abstand zu nehmen. Deshalb gilt auch bei relativ geringfügigen Beschuldigungen: Erst einmal nachdenken und sich fachkundig beraten lassen, ob und welche Angaben gegenüber der Polizei bzw der Staatsanwaltschaft gemacht werden.

Ein erfahrener Strafverteidiger kann hier erkennen, welche Auswirkungen einzelne Angaben auf den weiteren Verlauf haben.